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produktionen

drunter und drüber
Vom Tyvek und den wilden Gefühlen

Grosse, weisse, papierartige Stofftücher wirbeln durch die Luft, zeichnen Formen in den Raum, bilden das vereinende Element und sind zugleich Mittelpunkt, Handlungsstrang, Requisite und Bühnenbild des Stücks drunter und drüber für Kinder ab sechs Jahren, das von Emotionen und Gefühlen erzählt. Auf ihrer Exkursion erleben die vier Tänzerinnen nicht nur die blosse Empfindung eines Gefühls oder einer Emotion, vielmehr erfahren sie, dass sich Gefühle transportieren, ja sogar transformieren lassen und vielleicht sich am Ende sogar als Schlüssel ihrer eigenen Lebendigkeit offenbaren.


Produktionsleitung, Konzept

Rapilento

Choreographie

Meret Wasser und Ilona Siwek in Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen

Tanz/Performance 

Ilona Siwek, Meret Wasser, Lea Trachsel, Meret Rufener, Milena Lippuner

Musik, Komposition

Aki Hoffmann, Tobias Asuming

Kommende Aufführungen
1o. (Premiere), 11. und 12.12.2021, Theaterzentrum junges Publikum La Grenouille, Biel/Bienne
9., 10. und 11.03.2022, Theater Szene, Bern. Im Rahmen von BETA Stage Young

Mit freundlicher Unterstützung des Migros Kulturprozent, des BEKB Förderfonds und der GVB Kulturstiftung

Echt jetzt? Dies ist keine Veranstaltung

Gesellschaft bezeichnet in der Soziologie allgemein eine durch unterschiedliche Merkmale zusammengefasste und abgegrenzte Anzahl von Personen, die als sozial Handelnde (Akteure) miteinander verknüpft leben und direkt oder indirekt sozial agieren. 

Was, wenn diese Merkmale auf einmal wegfallen? Wenn eine Gesellschaft nicht mehr das tut, was eine Gesellschaft ausmacht?

Solchen und ähnlichen Fragen geht das Kollektiv Rapilento in ihrer fünfeinhalbminütigen Videoperformance nach, beäugt gesellschaftskonstituierende Faktoren kritisch, hinterfragt diese auf tragisch-humorvolle Art und stellt in diesem Zusammenhang zugleich die eigene Systemrelevanz in Frage. 

 

Konzept und Performance
Rapilento, Meret Wasser, Ilona Siwek

Text
Bernhard Westenberger
Kamera
Dersu Huber
Schnitt
Ilona Siwek und Dersu Huber
Dramaturgie
Meret Wasser

Bisherige Aufführungen

10.10.2020 Karte Noire, Biel/Bienne

30.09. und 06.10.2020 BETA Stage Festival, Bern

 

Mit freundlicher Unterstützung der Schweizer Interpretenstiftung SIS

Dounia

Der sichtbare Aufhänger von Dounia ist Bélà: ein schwebender, von der Decke hängender Stein. Zwischen den Zeilen steht das Gedicht Dounia, sein Ursprung kommt aus dem Wüstensand, seine Essenz ist die Vergänglichkeit, seine Kraft steckt in der Gegenwart. Auf poetischem Weg setzt sich Dounia mit der Verkörperung von Begegnung, Verbundenheit und Vergänglichkeit auseinander. 

 

Wir drehen suchend unsere Kreise, halten inne, wechseln die Richtung. Auf unseren Rücken tragen wir Lasten. Schicksalhafte, geheimnisvolle, gar tonnenschwere. Wir heben sie auf und lassen sie wieder los. 

 

Dounia bedeutet Leben in der Sprache der Berber und gleicht einem Ausschnitt aus dem Leben. Es handelt sich dabei weniger um eine biografische Form des Rückblicks sondern vielmehr um einen Versuch, Vergangenes neu zu ordnen, zu begreifen, zu erzählen. Im Jetzt entfalten sich all die Möglichkeiten, dem (eigenen) Stein zu begegnen. 

 

Konzept, Tanz, Performance
Ilona Petra Siwek 
Komposition und Spiel
Mathilde Bigler, Lana Kostic 

Aussenblick Tanz

Franziska Meyer 
Aussenblick Theater, Dramaturgie
Fabian Gysling 

Kostüme

Barbara Gutmann 

Lichtkonzept

Patrick Hunka 

Video und Foto

Dersu Huber 

Bisherige Aufführungen

26.10.2019 Kammgarn West, Schaffhausen

15. und 16.06.2019 Schnyder Areal, Biel/Bienne
 

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Biel, des Migros Kulturprozent und des Kantons Bern

body in body out

– und ist Körper und ist Hülle. Und ist Haut.

Was ist sich Körper – Fleisch? Und Knochen? Kalk?

Fleisch aller Fleische – was ist er in sich, was ins Aussen hinein?

Ich seh’ – Schicht um Schicht um Schicht.

 

Die Performance body in body out der Tänzerin Meret Wasser meint ein Ausloten von Körper, von  Körperlichkeit, ein Gleiten über Hüllen, ein Dringen in Fleisch, meint Blicke von Aussen, meint ein Blicken auf sich und an sich herab und in sich hinein, meint ein Ausstellen von Körper in grelles Licht. Sich fragend und befragend durch den Raum und tastend über den Körper bewegend, ob in tänzerischer Verausgabung oder im Schwindel ob der minutiösen Betrachtung der eigenen Körperglieder - die Annäherung an das sich, an den Körper in Materialität und Idee bleibt in der Schwebe und in szenischer Aushandlung zwischen Verausgabung, Dekonstruktion und Manifest versucht das Kollektiv um Meret Wasser, der Musiker Franz Beidler und die Dramaturgin Nathalie Rausch, Körper als fragmentarische Versuchsanordnung zwischen Tanz und Licht, zwischen Projektion, musikalischer Komposition und Textfetzten zu verweben, zu verschichten, in ewig anmutender Wiederkehr zu Körperbildern zu verbauen und zu dekonstruieren.

 

Gesamtleitung, Choreographie und Performance 

Meret Lena Wasser 

Komposition und Gitarre 

Franz Beidler 

Dramaturgie und Text 

Meret Lena Wasser, Nathalie Rausch 

Aussenblick

Charlotte Huldi, Martin Schütz, Joachim Schlömer 

Lichtkonzept 

Patrick Hunka 

Video und Foto

Dersu Huber 

Bisherige Aufführungen

16.03.2019 Katapultfestival, Thalwil

11. und 12.01.2019 Burg, Biel/Bienne

Mit freundlicher Unterstützung der Hochschule der Künste Bern